Montag, 15. Oktober 2012

Wasser marsch!

Mein Hund ist ja eine ausgesprochene Wasserratte. Temperaturen sind ihm schnurz - er springt, wie man auf dem Foto sieht, gern in Gewässer, salzig oder süß ist egal.

Gestern gab es vergnüglichen Badespaß bei 12 Grad Celsius in der Ostsee, während unsereins bibbernd am Strand stand. Und selbst im tiefsten Winter, wenn ein weißer Eissaum das Meer oder den See umrahmt, gibt es kein Halten. Wirft man etwas hinein, muss der Hund hinterher. Das ist Gesetz. Wieder und wieder. Dass er am Ende zittert und eigentlich völlig erledigt ist, weil Schwimmen nun mal nicht seine Königsdisziplin ist, stört den selbsternannten Neptun wenig. Hauptsache nass.
Mich stört es übrigens auch nicht. Im Gegenteil. Ich erfreue mich immer daran, mit welcher Inbrunst er in die Fluten springt. Völlig angstfrei und komplett triebgesteuert. Gestern bei unserem Strandspaziergang kam uns eine Frau mit einem Mischling entgegen. Sie warf einen Stein ins Wasser, mein Hund sprang hinterher, während ihrer an der Wasserkante abbremste und lieber aus der Distanz das Schauspiel beobachtete. Erst als Nicki wieder festen Boden unter den Füßen hatte, startete die wilde Verfolgungsjagd. Mir war es Recht, denn danach war mein Hund wenigstens einigermaßen trocken.

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